Starke Leistung bei den Nordrhein Meisterschaften 2026 Hindernis
Unsere jüngste Verstärkung der Lauf- und Triathlonabteilung, Twan Wildeboer, konnte mit starken Leistungen bei den Nordrhein Meisterschaften am 20.05.2026 in Mönchengladbach überzeugen. Folgend findet ihr einen kurze Vorstellung von Twan und wie sein Eindruck zum um um dem Wettkampf war. Informationen zum Wettkampf finden sich unter Leichtathletik-Verband Nordrhein e.V. | Veranstaltungskalender
Hallo, ich bin Twan und komme ursprünglich aus den Niederlanden. Meine Freundin lebt in Straelen, hierdurch habe ich die schöne Gegend rund um Straelen kennengelernt. Trotz meines Wechsels des Wohnorts wollte ich weiterhin trainieren.
Ich bin Ende 2025 dem SV Straelen beigetreten und habe zunächst bei den Lauftrainings von Michael mitgemacht. Später hat Arie mich eingeladen, auch beim Schwimmtraining von Sebastian mit der Triathlon-Gruppe zu trainieren. Zusätzlich mache ich noch einige eigene Trainingseinheiten nach einem Trainingsplan von meinem Laufcoach aus den Niederlanden.
Mein Schwerpunkt war ursprünglich vor allem der 5-km-Lauf. Vor ein paar Jahren habe ich dann angefangen, den Hindernislauf auszuprobieren, und hatte direkt viel Spaß daran. In den letzten drei Jahren habe ich den Sport dann immer ernster betrieben und letzte Saison sogar die Qualifikation für die niederländischen Meisterschaften geschafft.
Für diese Saison war ich auf der Suche nach zusätzlichen Wettkämpfen, weil es insgesamt nicht so viele Hindernisrennen gibt. So bin ich auf die Nordrhein-Meisterschaften aufmerksam geworden. Das klang spannend und Sebastian hat mir geholfen, mich für meinen ersten offiziellen Bahn-Wettkampf in Deutschland anzumelden.
Vor dem Rennen wusste ich nicht genau, was ich erwarten sollte. Ich befinde mich noch im Aufbau für die Saison und vier Tage vorher hatte ich bereits ein internationales Hindernisrennen in Nijmegen, das ich noch deutlich in den Beinen gespürt habe.
Als ich angekommen bin, wirkte die Veranstaltung direkt sehr gemütlich und familiär, außerdem waren die Organisatoren sehr freundlich.
Das Wetter sah zuerst noch ziemlich gut aus, aber kurz vor dem Start kam starker Regen und viel Wind auf. Beim Hindernislauf wird man sowieso nass, also gehörte das irgendwie dazu.
Der Hindernislauf ist eine ziemlich harte Disziplin und besonders an den Hindernissen habe ich die Belastung vom vorherigen Rennen gespürt. Trotzdem konnte ich ein gutes Tempo halten. Spannend war vor allem, dass der Drittplatzierte lange direkt hinter mir lief. Nach einigen Runden habe ich aber gemerkt, dass er langsam müde wurde, und das hat mir Selbstvertrauen gegeben, sodass ich den Abstand etwas vergrößern konnte. Der Führende war dagegen schon weit vorne, deshalb bin ich die meiste Zeit allein gelaufen.
Auch wenn ich meine Wunschzeit nicht ganz erreicht habe, hatte ich viel Spaß und konnte trotzdem noch ein paar Sekunden schneller laufen als wenige Tage zuvor in Nijmegen. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Die Siegerehrung war ebenfalls sehr schön organisiert und ich habe sogar gleich zwei richtig schöne Medaillen bekommen.
In den nächsten Wochen liegt der Fokus jetzt erst einmal auf einem soliden Grundlagentraining. Mein nächstes großes Ziel sind am 14. Juni (passend zu meinem Geburtstag) die niederländischen Studentenmeisterschaften über 3000 Meter Hindernis. Darauf freue ich mich schon sehr.

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